Nintendo Wii Fit

Die Stiftung Warentest hat sich das Wii System angesehen und geschaut ob es den gang in die Muckibude ersetzen kann und das Urteil lautet:

Stiftung Warentest 12/2008:

“50 Übungen für bis zu acht Spieler
Videospiele, Bewegung und Sport schienen sich lange Zeit auszuschließen. Der japani­sche Spielekonso­lenhersteller Nintendo dagegen motiviert zu mehr Bewegung. Für seine Konsole Nintendo-Wii bietet er das Fitnessprogramm Wii Fit an, zu dem ein „Balance Board“ genanntes Trittbrett gehört. Auf dem 50 mal 31 Zentimeter großen Board, das auf ebenen Böden rutschfest steht, können rund 50 Übungen für Yoga, Aerobic, Muskeltraining und Balance durchgeführt werden. Damit ist Wii Fit nicht nur bei Computer-Kids, sondern vor allem bei Frauen sehr beliebt. Bis zu acht Spieler können ihre persönlichen Trainingsprofile auf dem Gerät speichern.

Freiraum nötig
Wii Fit soll die Fitness, Balance und Haltung trainieren und den Body-Mass-Index verbessern, kurzum: zu einer gesünderen Lebensweise verhelfen. Sensoren in der Trittfläche des Boards stellen Druckbe­las­tung und Gewichtsverlagerungen des Spielers fest und übermitteln die Daten drahtlos zur Wii-Konsole. Das klappt auch aus größerer Entfernung von etwa sechs Metern noch zuverlässig. In der Praxis dürfte das größere Problem sein, genügend freien Raum vor dem Fernseher zu schaffen, damit beim Trainieren keine Verletzungen oder Schäden am Mobiliar auftreten.

Wie alt, groß, schwer?
Zunächst aber möchte das Programm wissen, wie alt und wie groß der Spieler ist. Anhand dieser Daten und des Körper­gewichts, das von den Sensoren im Board mit einer Abweichung von 0,5 Prozent ausreichend genau gemessen wird, berechnet es den Body-Mass-Index. Danach kann jeder sein Trainingsziel eingeben, um seinem Hüftspeck beizukommen. Wii Fit informiert über den Trainingsverlauf.

Wenig Trainierte haben mehr Spaß
Nintendo Wii Fit (Balance Board und Software). Preis:ca. 90 Euro. Für Wii Fit braucht man die Konsole Wii (ca. 250 Euro, inklusive Controller, Bedienteil und Programm Wii Sports). Wir haben Wii Fit mit acht Prüfpersonen getestet: Frauen und Männer unterschiedlicher Größe und Fitness im Alter von 23 bis 54 Jahren sowie zwei neunjährige Kinder. Während den weniger Sportlichen unter ihnen die Übungen meist recht gut gefielen, fühlten sich die bessertrainierten eher unterfordert. Zur Motivation berechnet das Programm das individuelle „Wii-Fit-Alter“ als Indikator für das Fitnessniveau. Ziel ist es, sich durch Training zu verjüngen. Die Berechnungen sind aber sehr ungenau. Folgemessungen kurze Zeit später ergaben bereits Abweichungen von bis zu acht Jahren.

test-Kommentar
Wii-Fit macht Spaß, kann aber die korrekte Ausführung der Übungen nicht kontrollieren. Bessere Ergebnisse lassen sich mühelos ermogeln – selbst wer stillsteht, erzielt bei Balance-Übungen tolle Resultate. Reale Sportangebote un­ter Anleitung geschulten Personals sind da allemal die bessere Alternative.”
 

Danke dafür und als Ergänzung zum joggen an der frischen Luft sowie den richtigen Eisen stämmen kann man sich das schon vorstellen, wenn da nicht die gut 380 Euro Anschaffungskosten wären.

Zuckerbomben zum Frühstück

In einem aktuellen Test hat die Stiftung Warentest sich in einem test Spezial Kinder mal die leckeren bunten Frühstücksflakes angeschaut.

 

Stiftung Warentest 02.10.2008:

“Schoko-Chips, Flakes und Pops eignen sich nicht als Frühstücksgrundlage, um einen langen Schultag gut zu meistern. Denn sie enthalten zu wenig Ballaststoffe, dafür aber bis zu 50 Prozent Zucker und sind damit viel zu süß. 24 von 30 geprüften Cerealien sind in der ernährungsphysiologischen Qualität „ausreichend“, fünf sogar „mangelhaft“. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von 16 Schoko- und 14 Honig- oder Zucker-Cerealien in ihrem test Spezial Kinder.

Die Produkte bestehen meist zu mindestens 25 bis 35 Prozent aus Zucker, vier kommen sogar auf fast 50 Prozent. Durch Werbehinweise wie „mit Honig“ sollte man sich nicht beeindrucken lassen: Ernährungsphysiologisch ist er nicht besser als Zucker. Ballaststoffe, die lange satt machen und die Verdauung in Gang halten, fanden die Tester hingegen meist nur in geringen Mengen – bei einem Bioprodukt waren nahezu keine vorhanden. Fast jedes dritte war hier „mangelhaft“.

Das einzige Cerealien-Produkt mit einer „befriedigenden“ ernährungsphysiologischen Qualität im Test war „Penny Granola Choc Blop mit weniger Zucker“. Die auf den meisten Packungen beworbenen angereicherten Vitamine und Mineralstoffe sind laut Stiftung Warentest überflüssig, denn Kinder sind hierzulande auch ohne Anreicherung ausreichend damit versorgt.”

Lecker, bunt, süss aber eben nicht wirklich gut für die Kids, dass glaube ist wohl die Kernbotschaft. Nun ja aber ans Müsli kommen ja selbst wir Erwachsenen nicht so wirklich ran, ich denke eine gesunde Mischung beim frühstück dann dürfen auch mal diese bunten, süssen Flakes sein.

Riesterrente

Riestern macht fast für jeden Sinn aber besonders einfach ist es nicht, so enthalten die jährlichen Riesterinfos laut Stiftung Warentest meist nur mangelhafte oder ausreichende Mitteilungen.
 

Siftung Warentest 15.07.2008: „Die jährlichen Riester-Informationen sollen Sparern Aufschluss über den Stand ihres Altersvorsorgevertrags geben. Doch oft sind die Mitteilungen unvollständig, verwirrend oder sogar fehlerhaft. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest in ihrer August-Ausgabe, nachdem sie die Jahresmitteilungen von Riester-Verträgen untersucht hat. 18 von 28 getesteten Mitteilungen waren „mangelhaft“ oder „ausreichend“, keine einzige erhielt ein „gutes“ Urteil.

Die schlechte Information kann die Kunden Geld kosten, z.B. wenn sie sich dadurch Förderbeiträge entgehen lassen. Anhand der Mitteilung sollte der Sparer nachvollziehen können, wie sich das angesparte Vermögen entwickelt hat, welche Beiträge wie angelegt und welche Kosten abgezogen wurden. Mit Anfangs- und Endbestand sollten alle Posten so aufbereitet werden, dass sie rechnerisch nachvollzogen werden können.

Vor allem bei den Versicherungen liegt vieles im Argen. Nur wenige weisen z.B. alle Kosten so aus, dass der Kunde weiß, woran er ist. Auch die Fondanbieter konnten nicht glänzen; am besten sah es noch bei den Riester-Banksparplänen aus.“

Also kann man wohl nur sagen Augen auf beim Riester….. nein Kauf passt hier nicht, es muss natürlich heißen Riesterabschluss :-) .

Finanztest sagt: Spitzenreiter im Vergleich von Girokonten das Top-Girokonto der norisbank

Im aktuellen Vergleich der Zeitschrift Finanztest wurden in der Ausgabe August 2008 kostenlose Girokonten getestet und Spitzenreiter ist die norisbank mit Ihrem Top-Girokonto.

Stiftung Warentest 15.07.2008:

“Die Auswahl an kostenlosen Girokonten wird immer größer: Mittlerweile bieten knapp 50 von 73 untersuchten Banken ein kostenloses Gehalts-, Lohn- oder Rentenkonto an, schreibt Finanztest in seiner August-Ausgabe. Zum Teil können Bankkunden durch den Wechsel des Girokontos mehr als 200 Euro im Jahr sparen, so die Zeitschrift der Stiftung Warentest. Allerdings sind die Gratis-Konten oft an Bedingungen geknüpft oder nur bei Online-Kontoführung erhältlich.
Kostenlose Online-Konten ohne Bedingungen inklusive Kreditkarte haben die Direktbanken DKB, ING-Diba, Skatbank, SKG Bank und Wüstenrot Bank. Dünner wird die Auswahl für Kunden, die auf ein Filialnetz wert legen. Bundesweit bietet nur die norisbank ein kostenloses Konto mit Kreditkarte an, regional begrenzt auch einige PSD- und Spardabanken.
Doch kostenlose Kontoführung ist nicht alles: Durch das Abheben an fremden Geldautomaten entstehen oft hohe Gebühren, zum Teil bis zu 10 Euro. Hier sind Banken mit dichtem Geldautomaten-Netz im Vorteil. Während Kunden des Cashpools nur 2.500 Geldautomaten für die kostenlose Bargeldabhebung zur Verfügung stehen, haben Sparkassen-Kunden die Auswahl unter 24.300 Automaten.
Große Unterschiede gibt es auch bei den Überziehungszinsen. Für einen Dispokredit sind bei den getesteten Banken zwischen knapp 7 Prozent und fast 15 Prozent fällig, bei geduldeter Überziehung sogar bis zu knapp 20 Prozent.”

Somit bestätigt sich auch ein erster Schnelltest aus 12/2007 den die Stiftung Warentest seinerzeit zum Top-Girokonto durchgeführt hatte.

Bleibt mir nur zu sagen Danke an die Stiftung Warentest für diesen Vergleich und Glückwunsch an die norisbank zur Spitzenreiterposition für das wirklich kostenlose Girokonto ohne Haken.

Nach Fischstäbchen nun Ketchup

Die Stiftung Warentest hat 23 Ketchup getestet.
Na als ich das so las, dachte ich, da kann ich mich auf die nächste „Sünde“ aus der Fast-Food-Welt stürzen. Für mich war diese Soße immer der Inbegriff von ungesund- voll mit Zucker, Farbstoffen, künstlichen Aromen und eventuell ein paar winzigen vergammelten Tomaten. Etwas, das man gerade Männern nicht austreiben kann, die alles regelrecht damit begießen  und damit jederlei Geschmack ertränken (obwohl manch einer bei Grillwurst Pommes etc. auch nicht von Geschmack spricht, aber das gehört woanders hin).

Jedenfalls ergab der Test, dass Ketchup gar nicht so schlecht sein soll:

Test vom 29.05.08: „Ketchup ist besser als sein Ruf. Einige Produkte kommen sogar ganz ohne Zusatzstoffe aus. Nicht nur Bioketchup. Auch herkömmlichen Ketchup gibt es ohne Aromastoffe. Mancher Anbieter verzichtet sogar auf Säuerungs- und Verdickungsmittel.“

„Die Tester fahndeten nach Spuren von unreifen Früchten. Grüne Tomaten enthalten giftiges Solanin. Das würde sie verraten. Doch Fehlanzeige: Die Ketchups im Test enthalten kein Solanin. Auch keine vergammelten Tomaten.“

„Erfreulich auch das Ergebnis im Schadstofftest: Die Ketchups enthalten weder Schwermetalle noch Pestizide. Die Ketchupexperten der Stiftung Warentest konnten gelöst zur Verkostung übergehen. Auch hier gab es kaum Kritik. Die Ketchups sind ohne Tadel.“

Na das hört sich doch beruhigend an. Bringt mich zwar nicht dazu, Ketchup ab sofort zu mögen, aber der Mann soll halt, wenn`s dann sein muß :-) meinetwegen auch die Frau.

Testsieger war Lidl mit seinem Produkt für nur 55 Cent, den angeblich besten Bio-Ketchup gibt es von Alnatura für 1,45 Euro.
Eines hab ich dann doch noch gelesen:  der Ketchup von Heinz! Auf 100 Gramm 25,5 Gramm Zucker!

Test vom 29.05.08: „Eine echte Zuckerbombe ist der Tomatenketchup von Heinz. Der Klassiker enthält 25,5 Gramm Zucker auf 100 Gramm. Das entspricht 48 Stück Würfelzucker pro Halbliterflasche. Fast eineinhalb Stück pro Esslöffel.“

Es gibt auch Light-Ketchup, doch damit ist das Problem Ketchup für mich nicht gelöst! Trotzdem allen guten Appetit!

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