W-Lans trotz Standard-Verschlüsselung WEP unsicher

Das ARD Magazin plusminus hat zusammen mit zwei Sicherheitsberatern aus der Computer-Branche den Test gemacht und in einem Büroobjekt binnen weniger Sekunden zu eigentlich geschützten W-Lans Zugriff bekommen. Die Netzwerke waren mit dem System WEP verschlüsselt.
Natürlich wurde dieser Selbstversuch in dem Moment abgebrochen als auf dem genutzte Notebooks stand „ Key found“. Mit einer speziellen Software ist der Zugriff laut plusminus leicht und die Software bekommt man meiner Meinung nach sicher auch recht einfach.

Plusminus online 31.07.2007: „Eine enorme Sicherheitslücke - das haben auch Studenten der Universität Darmstadt kürzlich festgestellt. Sie warnen vor allem vor dem Gebrauch der Standard-Verschlüsselung WEP, die nach wie vor weit verbreitet ist. Ihren Schätzungen zufolge arbeiten derzeit rund vier Millionen Computer in Deutschland mit WEP und lassen sich deshalb in Sekundenschnelle aufbrechen. Betroffen sind die Geräte in privaten Haushalten ebenso wie in Unternehmen oder Behörden.

Ein Problem, das sich künftig wohl eher noch verschärfen wird. Kunden, die sich einen neuen Computer kaufen, müssen zwangsläufig das Sicherheitsrisiko in Kauf nehmen, denn die Hersteller statten ihre Geräte heutzutage in der Regel automatisch mit Funknetzwerkkarten aus. Im Handel gehört diese Technologie inzwischen zum Standard-Sortiment.“

Was also tun? Plusminus empfiehlt die Sicherheitsvarianten WPA oder WPA II. Was ich noch hinzufügen möchte und von plusminus so nicht aufgeführt ist, ist die Sicherung via WEP und zusätzlich der MAC-Filterung. Dann lässt der Router ja generell nur die Netzwerkarten ins System, die ihm eindeutig mit der entsprechenden MAC Adresse zugewiesen sind.

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