Fischstäbchen
Also ganz ehrlich gesagt, ich war auch immer ein großer Skeptiker wenn es um Fischstäbchen ging. Man hörte ja ziemlich viele Gerüchte, dass es sich in diesen mehr oder weniger um Fischabfälle handle.
Auch die Stiftung Warentest nahm sich dem Thema an und hat getestet, wie es um die goldbraunen Lieblingsstäbchen-besonders bei Kindern-bestellt ist und sagt, dass es nicht aus minderwertigen Zutaten hergestellt wird, sondern meist aus Alaska-Seelachs aus dem Nordpazifik.
Test 27.03.2008: „… anders als andere Fischsorten sind die Alaska-Seelachs-Bestände noch nicht so stark überfischt. Wem nachhaltiger Fisch¬fang wichtig ist, der sollte auf das blaue MSC-Siegel auf der Verpackung achten. Mit der Abkürzung des Marine Stewardship Council dürfen nur Hersteller ihre Produkte schmücken, die bestimmte Umweltprinzipien erfüllen und dadurch Fischbestände nachhaltig sichern.“
Frisch, noch auf dem Schiff werden die Fische filetiert und an Land weiter verarbeitet, doch trotzdem gibt es natürlich auch beim Fischstäbchen ein ABER: die Panade!
Test 27.03.2008: „Bei vielen Produkten lösten sich Teile der Kruste beim Braten in der Pfanne. Bei manchen Anbietern schmeckte die Panade zudem hart oder kleistrig. Daher gibt es keine „sehr guten“ sensorischen Beurteilungen - selbst wenn der Fischkern saftig und sehr aromatisch war.“
Unter anderen, die hier zu finden sind, waren Pickenpack, Aldi Nord/Süd, Bofrost und Käpt`n Iglo die Sieger. Es sei hier dann aber auch nochmal auf die Preisunterschiede hinzuweisen. Verlierer waren Wild Ocean aus dem Bioladen,
Test hierzu 27.03.2008: „Der große Karton entpuppt sich als Mogelpackung. Der Fisch war zum Teil trocken. Er roch und schmeckte alt und tranig bis sehr tranig. Die Bio-Panade war ungleichmäßig. Außerdem enthielten die Fisch¬stäbchen von Wild Ocean als einzige im Test auffällig viel Queck¬silber und Keime.“
Ja und dann kam noch das Thema Fett zur Sprache und da denke ich, weiß jeder, dass man die Fischstäbchen dann doch lieber im Ofen zubereiten sollte. Und falls nicht, sei es hier erwähnt